Bundesschützenfest in Köln-Hürth

16. September 2012

2012 - BSF Hürth - AnsteckerSeit vielen Jahren ist es eine schöne Tradition, zum Bundesfest der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu fahren, wenn der Veranstaltungsort in der Nähe liegt. So sollte es auch in diesem Jahr sein.

Erste Nachfragen wurden schon früh gestellt, und der Termin am 16.09.2012 wurde auch immer wieder präsent gehalten, dennoch haben sich dieses Jahr recht wenige Schützen zusammengefunden, um nach Hürth zu fahren. Eigentlich schade, da es doch ein tolles Bild ist, wenn sich bald 30.000 Schützen mehr oder weniger farbenprächtig zusammenfinden.

Start war für die Abordnung der Bruderschaft mit unseren Königen samt Gefolge, Stabsoffizieren, Fähnrichen und Vorstand um viertel vor Acht bei Fervers. Ein Bus brachte die dreißig Teilnehmer nach Hürth, wo wir dann nach kurzem Fußweg das Stadion erreichten.

Auf den ersten Blick sah alles gut organisiert aus, doch später zeigte sich, dass tatsächlich nur ein Getränkewagen zum Ausschank bereitstand. Es wurde eine recht trockene Angelegenheit.

Bei schönem Wetter, das einigen von uns einen Sonnenbrand bescherte, waren wir zeitig für den Feldgottesdienst eingetroffen. Die Messe im Stadion war humorvoll und schön gestaltet, besonders blieb die Predigt von Bundespräses Dr. Heiner Koch im Kopf. Ein Aufruf an den Menschen, seine gottgegebenen Anlagen zu nutzen.

Das Warten nach dem Feldgottesdienst

Das Warten nach dem Feldgottesdienst

Nach der Messe begann das Warten im Stadion, bis es schließlich um 13:00 Uhr nach anderthalb Stunden los ging. Ein bis zwei Getränke hatten wir geschafft, aber das war es auch. Der Festzug durch Hürth war ein Erlebnis. Das schöne Wetter hatte viele auf die Straße gelockt, die besonders unsere Königinnen mit Laola und viel Zuspruch begleiteten. Ein schönes Bild für alle Teilnehmer, das für die Warterei entschädigte.

Eine große Schützengemeinschaft hatte sich schließlich im Park zusammengefunden, um das Bundesfest ausklingen zu lassen. Dennoch haben wir uns entschieden, die Abfahrt vorzuziehen und den Tag in Beeck abzuschließen.
Es war trotz allem ein tolles Erlebnis.

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