Jahreshauptversammlung 2018

21. Januar 2018

Das diesjährige Festhochamt zum Pfarrpatrozinium stand unter dem Thema Gemeinschaft. Musikalisch wurde die Messe vom Kirchenchor gestaltet und von Pfarrer Tran zelebriert. Im Anschluss fand pünktlich nach einem gemeinsamen Frühstück unsere Jahreshauptversammlung im Vincentiushaus statt.
In den Eingangsworten nahm unser Brudermeister Herbert Fervers auf eine besondere Konstellation Bezug, die es noch nie in unserer Bruderschaft gab. König, Prinz und Schülerprinz in einem Haus – „Ein Traum wurde wahr.“

Es schlossen sich Dankesworte an Hans Winkens und Michael Schlagheck für ihre Arbeit am Jahrbuch an. Herausgestellt wurde bei seinen Worten an die Gruppierungen der Bruderschaft der erste Jägerzug, der in den letzten Jahr immer größer geworden ist. Nach 25 Jahren ist altersbedingt unser Marinezug im vergangenen Jahr das letzte Mal Pfingsten mitgezogen und hat sich aufgelöst.

Fürst Salm Reifferscheidt und Dyck Plakette für unseren Brudermeister Herbert Fervers

Seine Begrüßung schloss Herbert mit persönlichen Worten. Lange Jahre war er im Vorstand aktiv. Von den 34 Jahren Vorstandstätigkeit war er 16 Jahre Brudermeister unserer Schützenbruderschaft. Rückblickend auf die vergangenen Jahre hob er besonders das Bundesjungschützenfest 1997 in Beeck mit 5000 Teilnehmern hervor. Die Jungschützenarbeit hatte ihn in all den Jahren besonders beindruckt.
Die Begegnung mit Schützen hat viel bewegt, dies wollte er auch an seinen Nachfolger weitergeben. Seine Begrüßung schlossen mit dem Wunsch treu zur Bruderschaft zu stehen. Stehenden Beifall gab es von den Mitgliedern für diese Worte.

Die geehrten Bruderschaftsmitglieder

Nach den Ehrungen und den alljährlichen Berichten, hatte unser Bezirkspräses Pfarrer Huu-Duc Tran das Wort. Er stellte bezugnehmend auf die Begrüßungsworte unseres Brudermeisters fest, dass Abschied von einem Ehrenamt trotz einer Vorbereitung von drei Jahren auch weh tut. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass ein Amtsinhaber in dieser Zeit gewohnt ist zu agieren und dies nun fehlt. Abschied ist aber auch notwendig, damit andere Verantwortung in der Gemeinschaft übernehmen und einen Verein lebendig halten können. Dabei sollte jede Altersklasse vertreten sein. Die Beecker Bruderschaft ist sehr lebendig und jeder sollte sich einen Ruck geben und schauen, ob er sich zur Verfügung stellen kann.
Zum Anfang des Jahres aber durchaus ein harter Brocken.

Nach diesen Worten zu unserer Gemeinschaft konnte der Brudermeister auf das neue Konzept der Herbstkirmes eingehen.
Die Kombination aus Neuem – unser Beecker Weinfest –, Bekannten – unser Seniorentag – und Tradionellen in neuem Gewand – Erntedankfest mit Klompeball und Vogelschuss – war genau richtig. Der auslösende Gedanke unseren Vogelschuss zu verschieben, kam gut an. Auch im neuen Jahr werden wir die Herbstkirmes im Festzelt durchführen. Kleinere Makel vom letzten Weinfest werden wir dabei berücksichtigen und vermeiden.

Unter dem Tagesordnungspunkt 13 standen die Vorstandswahlen an. Als Wahlleiter wurde von der Versammlung Karl-Heinz Pape gewählt, da bekanntermaßen der erste Brudermeister zur Wahl stand.

Diese erste Wahl war tatsächlich auch der härteste Brocken, den die Versammlung nicht auflösen konnte. Trotz langer Suche konnte vom Vorstand kein Vorschlag für den ersten Brudermeister gemacht werden. Auch aus der Versammlung konnte diesmal kein Name genannt werden.

Nach einer kurzen Beratung zwischen Wahlleiter und amtierend Brudermeister hat sich Herbert Fervers für ein Jahr zur Wiederwahl bereit erklärt. Das wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Die nächsten Wahlen waren einfacher, da diese Vorstandstätigkeiten zur Wiederwahl möglich waren. Thorsten Grabowski wurde einstimmig als 2. Brudermeister gewählt. Udo Florack wurde wieder zweiter Kassierer und Axel Holländer zweiter Geschäftsführer. Der Jungschützenmeister konnte in dieser Versammlung nicht bestätigt werden, da er beruflich nicht anwesend sein konnte.

Neu geschaffen wurde die Funktion eines Internetbeauftragter, der unsere Internetseite pflegen wird. Bereits im Vorfeld konnte Michael Stever aus unserem ersten Jägerzug dafür gewonnen werden.
Natürlich ist auch er auf möglichst viel Unterstützung und Material aus der Bruderschaft angewiesen. Wir hoffen durch diesen neuen Aufgabenbereich nach einer Anlaufphase und Eingewöhnung wieder mehr und zeitnaher unsere Informationen auf unsere Internetseite zu bringen.

Dank an unsere fleißige Bedienung. v.l.n.r Irene Florack, Brigitte Wolters, Ruth Fervers, Bianca Althoff, Birgit Holländer und Claudia Hürter