Der ehemalige 2. Jägerzug …

Der zwote Jägerzug bei der Parade am Pfingstmontag im Gründungsjahr 1992

Der zwote Jägerzug bei der Parade am Pfingstmontag im Gründungsjahr 1992; im Hintergrund mit weißen T-Shirts die Beecker Messdiener

1992 teilte sich der damalige Jägerzug der Jungschützen in den – älteren – 1. Jägerzug und den zweiten Jägerzug.

Schnell stieg die Mitgliederzahl im zwoten Zug auf über 20 Mann. Im ersten Jahr seines Bestehens wurde der Zug noch von Frank Heinen geführt, der 1994 nach seinem Prinzenamt von Daniel Hürter abgelöst wurde und in den ersten Zug wechselte.

Die Jahre vergingen wie im Flug und der Zug wurde größer.

Im Jahr 1996 gingen wir dann mit der Bruderschaft ein großes Projekt an: Unser damaliger Jungschützenmeister Herbert Fervers hatte den Zuschlag für das Bundesjungschützenfest 1997 in Beeck erhalten. Die ganze Bruderschaft und alle Beecker steckten viel Arbeit und Ideen in dieses Fest. In diesem Jahr leckten wir alle im Zug Blut und wollten danach zu allen zukünftigen BJTs.

Jägerzug 2 (1997) MIGUnter den Jungschützen gewannen wir in dieser Zeit viele Freunde und unser Maskottchen wurde aus einem Ausspruch auf dem BJT in Beeck geboren:

„Ihr seid ja alle Men in Green!“ – kurz MIG.

Da war bald ein Logo entworfen und ein T-Shirt gemacht, das auch unsere Freunde aus Haaren, Karken und Kirchhoven gerne getragen haben. Genau wie das erste gemeinsame Jägerzug-T-Shirt von unserem Beecker BJT wurde auch dieses T-Shirt bekannt.

Bei unserem grünen T-Shirt und Pullover war auf dem Rücken war einfach mit weißen Siebdruck das Sebastianuskreuz mit dem Schriftzug ‚Jägerzug Beeck‘ abgebildet. Viele Jahre später kam noch ein weißes T-Shirt mit Jägerzugwappen dazu.

Aufgrund der häufigen Besuche der Bundesjungschützenfeste wurde unsere Ausrüstung weiter ausgebaut. In den ersten zwei Jahren – also 1998 und 1999 – hatten wir uns noch Feldbetten beim DRK geliehen, danach schaften wir unsere eigenen Betten mit dem Jägerzugaufdruck an.

Viele Feste und Gegebenheiten waren in den folgenden Jahren, auf vielen Polterabenden und Feiern half der Zug gerne mit. Mit Disziplin, Sangesfreude und Anzahl waren wir als Jägerzug unterwegs.

Auf dem Sprung

Auf dem Sprung

Im Jahr 2001 ließen sich fünf Jäger des 2. Jägerzuges gegen Spenden überreden, auf unserem Pfarrfest in den Kirchweiher zu springen.

Sonst hatten wir Neulinge – halb scherzhaft – mit einer Taufe im Weiher gedroht und nun das Ganze freiwillig.

Es war schon eine Brühe, in die wir da gehüpft waren und beim Köpper kam der Boden wohl recht nahe, aber die Finanzierung der ersten Seepferdchenfete war dadurch gesichert.

Im selben Jahr fingen wir mit unserer Homepage www.jaegerzug-beeck.de an. Leider wurde die Seite in diesen Jahren kaum aktualisiert und blieb auf dem Stand von 2008 stehen. Neue Informationen gibt es nur auf der Bruderschaftsseite, die alte Seite ist nicht mehr zu erreichen, bzw. wird auf eine andere Seite weitergeleitet.

Jägerzug 2 (2001)

Der 2. Jägerzug bei der Parade auf dem Kirchplatz 2001

Das Jahr 2002 war etwas ganz besonderes, zum ersten Mal kamen Prinzen- und Königsgefolge komplett aus den beiden Jägerzügen! Unser Zugführer Daniel Hürter war Königsadjutant, Dennis Pappers Prinz und unser Spieß Thorsten Grabowski Prinzminister. Mit einer Doppelspitze aus Guido Knippenberg und Markus Welters gingen wir dann in dieses Königsjahr hinein.

Die Basis des Säbels bildet ein Löwenkopfsäbel mit Fischhautgriff. Als Augen wurden zwei Granaten eingesetzt. Auf dem zum Griff gehörigen Klingenschutz ist auf einer Seite das Beecker Wappen und auf der anderen Seite das Jägerzugwappen eingraviert. Scheide und Klinge sind mit Inschriften verziert. Auf der Scheide steht „"Noli me stringere sine causa"“ (Ziehe mich nie ohne Grund) und umseitig „"Pro deo, rege et patria"“ (Für Gott, König und Vaterland). In die Klinge ist "„Noli me condere sine honore“" (Stecke mich nie ohne Ehre ein) und erneut „"Pro deo, rege et patria“" eingraviert. Ferner ist die Klinge noch damasziert.  Der Säbel soll seinen Träger an seine Aufgaben und Pflichten erinnern.

Die Basis des Säbels bildet ein Löwenkopfsäbel mit Fischhautgriff. Als Augen wurden zwei Granaten eingesetzt. Auf dem zum Griff gehörigen Klingenschutz ist auf einer Seite das Beecker Wappen und auf der anderen Seite das Jägerzugwappen eingraviert. Scheide und Klinge sind mit Inschriften verziert. Auf der Scheide steht „“Noli me stringere sine causa““ (Ziehe mich nie ohne Grund) und umseitig „“Pro deo, rege et patria““ (Für Gott, König und Vaterland). In die Klinge ist „„Noli me condere sine honore““ (Stecke mich nie ohne Ehre ein) und erneut „“Pro deo, rege et patria““ eingraviert. Ferner ist die Klinge noch damasziert.

Im folgenden Jahr trat Daniel zurück und zwei Anwärter standen für das Amt zur Wahl. Aus der geheimen Wahl ging Marco Cook als Zugführer hervor. Für seine Aufgaben wurde ein neuer Säbel gespendet.

Ein paar Monate später entschieden sich einige Jäger aus dem zweiten Zug dazu, einen neuen dritten Zug zu gründen.

Programm wurde dennoch gemeinsam mit allen drei Zügen gemacht und später teilweise auch die Jägerzüge 2 und 3 bei Auswärtsterminen zusammen gelegt.

Nachdem es die ersten Jahre gut ging und die Trennung der Züge keine Auswirkung hatte, wurde in 2006 zweiter und dritter Zug aus personellen Gründen wieder zusammengelegt und von den Anwesenden ein neuer Zugführer gewählt, da Marco bat seine Aufgaben weiter zu geben. Die Aufgabe des Zugführers übernahm André Hennekes und Dennis Pappers wurde sein Stellvertreter. Anfang 2007 wurde auch Christoph Clever als neuer Jungschützenmeister bestätigt.

Ein frischer Wind ging die ersten Monate durch die Ränge, aber dennoch löste sich der zweite Zug aus verschiedenen Gründen offiziell am 27.11.2007 auf:

Die Fahne des zweiten Zuges wurde am 29.10.2007 auf Beschluss der Mitglieder nach einer angeregten Diskussion eingerollt. Simon Noethlichs und Michael Kippe als alte Mitglieder wollen einen neuen Zug mit Jugendlichen gründen. Der neue Zug wird (vorerst) Jägerzug-Kids heißen.

Einige unserer noch aktiven Bruderschaftsmitglieder in Grün und im Vorstand stammen aus dem ehemaligen zweiten Jägerzug. Die Gründung der Jägerzug-Kids war ein Erfolg, mittlerweile haben die älteren Jungschützen den neuen Jägerzug ’07 gegründet und trotz des Verlustes des zweiten Jägerzuges geht die Jugendarbeit weiter.

Bald fünfzehn Jahre war der zweite Zug eine große Stütze der Bruderschaft. Eine schöne und prägende Zeit.

Uniform

Im Jägerzug wurde der normale Jägerrock der Bruderschaft mit einem Schützenhut getragen. Beim Hut war die linke Krempenseite hochgeklappt und eine Hahnenschlappe eingesteckt. Die Schulterklappen waren grün. Es wurde im Zug ein Holzgewehr geführt.

Wie auch der erste Zug trug der zwote Jägerzug den entsprechenden Aufnäher auf dem linken Ärmel. Ehemalige Prinzen hatten ein Ehrenband mit Jahr am selben Ärmel aufgenäht.

Ärmelaufnäher und Wappen des Jägerzuges

Ärmelaufnäher und Wappen des Jägerzuges

Der Spieß hatte den Dienstgrad Hauptfeldwebel mit entsprechenden Schulterklappen und eine gelbe Wachschnur, der Zugführer war ein Leutnant, konnte aber je nach Dienstzeit bis zum Oberleutnant befördert werden.

Im Jägerzug hatten wir auch noch zwei Versorgungsoffiziere, die für unser Leib und Wohl zuständig waren. Auch diese Jäger hatten die grüne Schulterklappe, allerdings als Zeichen Ihrer Aufgabe ein Orden mit entsprechender Gravur.

Zugführer

1992 – 1993: Frank Heinen, Leutnant
1994 – 2002: Daniel Hürter, Oberleutnant
2002: Guido Knippenberg und Markus Welters, VO (Interimzugführer)
2003 – 2006: Marco Cook, Leutnant
2006 – 2007: André Hennekes, Leutnant

Spieß

1996 – 2006: Thorsten Grabowski, ab 2002 Jungschützenmeister
2006 – 2007: Christoph Clever, Jungschützenmeister